Sind Medikamente immer nötig? Die besseren Alternativen für pflegebedürftige Menschen

Münchner Merkur vom 18.8.2016 berichtet von  der vierten Fachtagung Werdenfelser Weg in München. Ca. 300 Teilnehmer, darunter Professoren, Doktoren, Apotheker und Pfleger, seien anwesend gewesen, sowie die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Gerhard Ackermann vom Regenbogen Haus in Magdeburg gab ein praktisches Beispiel: In seiner Einrichtung leben Menschen mit einer Mehrfachbehinderung. Durch ein umfangreiches Angebot an Sport, Kunst, Musik und Theater konnte der Einsatz beruhigender Mittel reduziert werden. Darum ist sein Motto: „So viel und so lange wie nötig, so wenig und so kurz wie möglich.“ Einen weiteren Lösungsvorschlag erläuterten Christoph Maier, Richter am Amtsgericht in Eggenfelden, und Dr. Wilfried Wernitz, Facharzt für Neurologie. Der Schlüssel liege in der besseren Kommunikation und Einbindung der Betreuer. Diese sind für ihre Pflegefälle verantwortlich. Jede ruhigstellende Maßnahme müsse mit diesen erst abgesprochen werden.

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